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Dr. phil. Georg Wolff
Dipl-Psychologe
Psychologischer Psychotherapeut

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Häufigkeit:

Etwa vier-fünf Prozent aller Kinder haben mit erkennbarer AD/HS-Symptomatik zu tun. Nach aktuellen Schätzungen sind dies in Deutschland etwa 400 000 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren und etwa 90 000 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren; bei Erwachsenen schätzt man die Häufigkeit auf etwa zwei bis drei Prozent, d.h. man muss mit etwa 2 Millionen Patienten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren rechnen.

Genaue Zahlen über eine von manchen vermutete Zunahme des AD/HS liegen nicht vor. Ein Merkmal der Kinder und Jugendliche mit AD/HS ist, dass sie in besonderem Masse erregbar und störbar sind durch Stress- und Stimulation.

Die letzten Jahrzehnte sind durch eine Zunahme an Stress und sensorischer Stimulation sowie durch zunehmende Anforderungen und Hektik gekennzeichnet. Dies gilt auch schon in der Schule. AD/HS-Symptome sind in manchen Aspekten ähnlich wie Erlebens- und Verhaltensweisen, die bei Erschöpfung, Ermüdung oder Überforderung auftreten können.

So kann es geschehen, dass manche Eltern meinen, ihr Kind könne AD/HS-Symptome haben, obwohl vielleicht eher Erschöpfung oder Überforderung eine Ursache spielen. Dies muss immer sorgfältig von AD/HS-Fachleuten untersucht werden. Aber vor dem Hintergrund dieser Komplexität und den zunehmenden Anforderungen kann man auch davon ausgehen, dass möglicherweise zunehmend mehr Kinder und Jugendliche mit einer AD/HS-Konstitution verhaltensauffällig im Sinne der typischen AD/HS-Symptomatik werden.